ETHIKLINKS

ZWECKETHIK
GESCHICHTE
PFLICHTETHIK
Hedonismus
Tugendethik
Kategorischer Imperativ
Machiavellismus
Eudämonismus
Religiöse Ethik
Utilitarismus
Gerechtigkeit


Die Ethik lehrt, die jeweilige Situation zu beurteilen,
um das ethisch (sittlich) richtige Handeln zu ermöglichen!

1. ANSATZ: ZWECKETHIK = teleologische Ethik
Konsequenzen einer Handlung werden beurteilt - Ziel/Zweck

2. ANSATZ: PFLICHTETHIK = deontologische Ethik
Motive einer Handlung werden beurteilt - Gesinnung/ Pflicht

Ethik ist die Philosophie der Moral, also Moralphilosophie. Ihr geht es um die Klärung von Fragen wie die folgenden:

Zum besseren Verständnis einige Begriffsbestimmungen:
Der Ausdruck "Moral" (=Sittlichkeit) bezeichnet also die Gesamtheit der Verhaltensnormen einer Gesellschaft, die "gute Sitte" oder "sittlich" sind, die "sich schicken".
Was gut und böse ist, sagt die Moral. Das Recht legt eher fest, was erlaubt und was strafbar ist. Der Ausdruck ?Gewissen? ist die Bezeichnung für das von einem Menschen als verbindlich, ja absolut gültig angesehene, meist von seiner Gesellschaft übernommene System von moralischen Werten und Normen. Dabei sind Normen Sollenssätze, Forderungen, die besagen, was getan werden soll. Sie sind daher nicht wie Aussagen wahr oder falsch, sondern zweckmäßig oder unzweckmäßig für die Erreichung eines Sollzustandes, eines Zieles.




G e s c h i c h t e der E t h i k :

Längst bevor es überhaupt Philosophie gab, hatten die vielfältigsten ethischen Probleme im Leben und Denken der Menschen einen festen Platz. Ob wir uns auf das babylonische Gilgamesch-Epos , auf die Gesetzestafeln eines Hammurabi und eines Moses oder auf die ältesten indischen Veden beziehen, alle diese Werke liefern zahlreiche Beispiele dafür, wie aktuell und bedeutsam ethische Probleme zu allen Zeiten für den Menschen waren. Bei allen Kulturvölkern sind Hinweise auf verbindliche sittliche Normen und ihre Begründer zu finden.

Nach Kung-Fu-Tse (latinisiert: Konfuzius) sind die Haupttugenden des Menschen Nächstenliebe und die Ehrfurcht vor den Mitmenschen:

"Was du selbst nicht erleiden möchtest oder bei anderen tadelst, das tue selber nicht!" (=Goldene Regel)

In der Philosophie des Abendlandes tritt die Ethik erstmals bei Sokrates in den Mittelpunkt des Denkens. Sokrates ist der Überzeugung, dass die Tugend lehrbar sei, dass das unmoralische Verhalten auf einem Denkfehler beruhe. Er fordert den Menschen auf, stets das Gute zu tun und der Stimme des Gewissens zu folgen. Als spezielle Disziplin der Philosophie wurde die Ethik von Aristoteles begründet. Er hat als erster den Versuch unternommen, die vielfältigen ethischen Probleme seiner Zeit philosophisch zu verarbeiten.
Eine wichtige Rolle spielen ethische Fragen dann in der Stoa (3. Jhd.v.Chr. - 2. Jhd.n.Chr.): Der Mensch kann glücklich werden durch ein naturgemäßes, vernünftiges und tugendhaftes Leben, durch Beherrschung seiner Begierden und heitere Ruhe dem unerbittlichen Schicksal gegenüber. Epikur vertrat eine Lustlehre: Lust ist unserer Natur gemäß, Unlust und Schmerzen sind ihr zuwider und daher zu meiden. Das Ziel der inneren Ausgeglichenheit ist durch maßvollen Lebensgenuss zu erreichen.

Die Ethik des Mittelalters ist beherrscht von der Vorstellung, dass die sittlichen Normen in der Weltordnung vorgegeben seien, welche als Abglanz des ewigen Gesetzes in Gott angesehen wurde.
Glaube und Vernunft, christliche Offenbarung und Philosophie sollen verbunden werden (Vertreter: Augustinus, Thomas von Aquin)
Die Philosophischen Systeme der Neuzeit versuchen die moralischen Normen eher aus psychischen Faktoren (wie Trieben und Neigungen) abzuleiten. Bis zur Aufklärung war die philosophische Ethik eine Glücksethik (Eudämonismus). Immanuel Kant hingegen meint, um zu zufriedenen Menschen werden zu können, muss das Subjekt aus gutem Willen Handeln und seine Pflicht erfüllen. Die Ethik wird eine Pflichtethik (=deontologische Ethik). Als oberste - rein formale - Norm hat nach Kant der Kategorische Imperativ (Kategorisch = bedingungslos) zu gelten "Handle so, dass die Maxime deines Tuns zum Gesetz für alle Menschen gemacht werden könnte!" Kurz ausgedrückt:"handle repräsentativ!" - dies entspricht laut Kant der Vernunft.
Diese formale Ethik (Vertreter: Max Scheler, Nicolai Hartmann) geht von absoluten Werten aus (Schönheit an sich, das Gute an sich ....). Auch die Rangordnung der Werte ist nach dieser Auffassung eine absolute und unverrückbare.
Demgegenüber behauptet der Wertrelativismus, dass Werte immer relativ - bezogen auf den Wertenden - gelten.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (Idealismus) kritisiert an Kant, dass seine Ethik eine unverwirklichbare Sollensethik sei und das gelebte Sein eher der Vernunft entspricht als seine Sollensforderungen.
Gleichzeitig mit dem Idealismus Hegels, für den die Idee (der Geist, die Vernunft) die wahre Wirklichkeit ist, entsteht in England eine Ethik, die sich in erster Linie auf die Erfahrung verlässt (Empirismus) und alle Geistesspekulationen ablehnt. Diesem Utilitarismus von Jeremy Bentham und John Stuart Mill gilt die Nützlichkeit (=utilitas) als moralisch gerechtfertigt.

Auch in Deutschland entwickeln sich Theorien gegen die Vernunftphilosophie der Aufklärung und gegen den Idealismus: der Materialismus eines Feuerbach und Marx, für die die Welt von Materie bestimmt wird, und der Voluntarismus (voluntas = Wille) eines Schopenhauer und Nietzsche, die die Welt aus dem Willen begreifen. Indem Nietzsche auf die Befreiung von Triebwünschen abzielt, die durch Vernunft und Moral unterdrückt sind, arbeitet er der Tiefenpsychologie Sigmund Freuds (1856-1939) vor.
Wie Nietzsche geht im 20. Jhd. Jean Paul Sartre in seinem Existentialismus (wie auch Martin Heidegger) davon aus, dass der Mensch ganz aus eigener Verantwortung sein Leben führen müsse, ohne sich an einem von Gott oder der Natur als Ziel vorgegebenen Wesen des Menschen orientieren zu können.
Auch für den Gesellschaftswissenschafter Max Weber ist Ethik eine Sache ganz persönlicher Entscheidung. Weber empfiehlt eine Verantwortungsethik (wie auch Hans Jonas(geb. 1903), welcher allerdings eine Globalverantwortung fordert), die aus der Verantwortung für einen guten Zweck auch moralisch bedenkliche Mittel und Wege in Kauf nimmt.

Nach dem 2. Weltkrieg wird die Ethik zugunsten der Sprachphilosophie und Wissenschaftstheorie vernachlässigt, erst im Laufe der 70er Jahre rückt sie wieder zunehmend ins Zentrum des philosophischen Interesses. Die Moralphilosophen der Gegenwart gründen entweder in der Tradition der klassischen Philosophie Kants und Hegels wie z.B. Robert Spaemann (geb. 1927) oder Ottfried Höffe (geb. 1943) oder im angelsächsischen Empirismus (wie auch der Utilitarismus) wie z.B. Norbert Hoerster (geb. 1937) und Peter Singer (geb. 1946).

Heute wird angesichts des globalen Terrors, der abgeholzten Regenwälder, der verseuchten Meere und der zerstörten Ozonschicht, sowie des blühenden Waffen- und Drogenhandels die Forderung nach einer neuen, unserer Zeit angepassten Moral laut. Geld und Macht regieren unser Leben, daher ist es vor allem für die Wirtschaft Zeit ethische Maßstäbe anzulegen!


HEDONISMUS

Bentham:
"Was Gerechtigkeit ist, darüber wird ewig gestritten; aber was Glück ist, weiß jedermann, weil jeder weiß, was Lust ist."

Hedonismus kommt von dem Wort "hedone" (griech. "Lust", auch griech. hedus "süß"). Hedone ist schwer zu übersetzen. Unter hedone kann im Griechischen jedes Erlebnis fallen, daß man als angenehm oder erfreulich empfindet. Der Hedonismus ist eine ethische Richtung, die die Lust als höchstes Gut ansieht. Hedonisten vertreten die These, daß außer Lust alle Dinge, wie z.B. Tugend, Wissen oder Leben nur gut sind als Mittel zur Lust oder um der Lust willen, niemals aber um ihrer selbst willen oder als Selbstzwecke.

Im Hedonismus wird unterschieden:
1. Psychologischer Hedonismus der behauptet, daß alles menschliche Tun im Streben nach Lust begründet ist.
2. Ethischer Hedonismus, der die Norm aufstellt, daß die Lust das einzige oder das höchste Gut ist und jeder danach streben soll.

Der ethische Hedonismus wird am häufigsten in zwei Varianten vertreten:
a)individualistisch - egoistischer Hedonismus, der fordert, daß jeder für sich selbst nach der größtmöglichen Lusterfahrung streben sollte (antiker Hedonismus).
b) universalistischer Hedonismus, der das größte Glück für alle Betroffenen zum Ziel hat (Utilitarismus).

Quelle: Philosophie Lexikon

Epikur: Brief an den Menoikeus
"Wer jung ist, soll nicht zögern zu philosophieren, und wer alt ist, soll nicht müde werden im Philosophieren. Denn für keinen ist es zu früh und für keinen zu spät, sich um die Gesundheit der Seele zu kümmern. Wer behauptet, es sei noch nicht Zeit zu philosophieren oder die Zeit sei schon vorübergegangen, der gleicht einem, der behauptet, die Zeit für die Glückseligkeit sei noch nicht oder nicht mehr da. Darum soll der Jüngling und der Greis philosophieren, der eine, damit er im Alter noch jung bleibe an Gütern durch die Freude am Vergan-genen der andere, damit er gleichzeitig jung und alt sei durch die Furchtlosigkeit vor dem Künftigen. Wir müs-sen uns also kümmern um das, was die Glückseligkeit schafft: wenn sie da ist, so besitzen wir alles, wenn sie aber nicht da ist, dann tun wir alles, um sie zu besitzen. Um dessentwillen tun wir nämlich alles: damit wir weder Schmerz noch Verwirrung empfinden. Sobald einmal dies an uns geschieht, legt sich der ganze Sturm der Seele. Das Lebewesen braucht sich dann nicht mehr aufzumachen nach etwas, was ihm noch fehlte, und nach etwas anderem zu suchen, durch das das Wohlbefinden von Seele und Leib erfüllt werde. Dann nämlich bedürfen wir der Lust, wenn uns die Abwesenheit der Lust schmerzt. Wenn uns aber nichts schmerzt, dann bedürfen wir der Lust nicht mehr. Darum nennen wir auch die Lust Anfang und Ende des seligen Lebens. Denn sie haben wir als das erste und angeborene Gut erkannt, von ihr aus beginnen wir mit allem Wählen und Meiden, und auf sie greifen wir zurück, indem wir mit der Empfindung als Maßstab jedes Gut beurteilen. Und eben weil sie das erste und angeborene Gut ist, darum wählen wir auch nicht jede Lust, sondern es kommt vor, dass wir über viele Lustempfindungen hinweggehen, wenn sich für uns aus ihnen ein Übermaß an Lästigem ergibt. Wir ziehen auch viele Schmerzen Lustempfindungen vor, wenn uns auf das lange dauernde Ertragen der Schmerzen eine größere Lust nachfolgt. Jede Lust also, da sie eine uns angemessene Natur hat, ist ein Gut, aber nicht jede ist zu wählen; wie auch jeder Schmerz ein Übel ist, aber nicht jeder muss natürlicherweise immer zu fliehen sein. Durch wechselseitiges Abmessen und durch die Be-achtung des Zuträglichen und Abträglichen vermag man dies alles zu beurteilen. Denn zu gewissen Zeiten gehen wir mit dem Gut um wie mit einem Übel und mit dem Übel wiederum wie mit einem Gute.
Wir halten auch die Selbstgenügsamkeit für ein großes Gut, nicht um uns in jedem Falle mit Wenigem zu begnügen, sondern damit wir, wenn wir das Viele nicht haben, mit dem Wenigen auskommen, in der echten Überzeugung, dass jene den Überfluss am süßesten genießen, die seiner am wenigsten bedürfen, und dass alles Naturgemäße leicht, das Sinnlose aber schwer zu beschaffen ist, und dass bescheidene Suppen ebensoviel Lust erzeugen wie ein üppiges Mahl, sowie einmal aller schmerzende Mangel beseitigt ist, und dass Wasser und Brot die höchste Lust zu verschaffen vermögen, wenn einer sie aus Bedürfnis zu sich nimmt. Sich also zu gewöhnen an einfaches und nicht kostspieliges Essen verschafft nicht nur volle Gesundheit, sondern macht den Menschen auch unbeschwert gegenüber den notwendigen Verrichtungen des Lebens, bringt uns in eine zufriedenere Verfassung, wenn wir in Abständen uns einmal an eine kostbare Tafel begeben, und erzeugt Furchtlosigkeit vor den Wechselfällen des Zufalls. Wenn wir also sagen, dass die Lust das Lebensziel sei, so meinen wir nicht die Lüste der Wüstlinge und das bloße Genießen, wie einige aus Unkenntnis und weil sie mit uns nicht übereinstimmen oder weil sie uns missverstehen, meinen, sondern wir verstehen darunter, weder Schmerz im Körper noch Beunruhigung in der Seele zu empfinden. Denn nicht Trinkgelage und ununterbro-chenes Schwärmen und nicht Genuss von Knaben und Frauen und von Fischen und allem anderen, was ein reichbesetzter Tisch bietet, erzeugt das lustvolle Leben, sondern die nüchterne Überlegung, die die Ursachen für alles Wählen und Meiden erforscht und die leeren Meinungen austreibt, aus denen die schlimmste Verwir-rung der Seele entsteht.
Für all dies ist der Anfang und das größte Gut die Einsicht. Darum ist auch die Einsicht noch kostbarer als die Philosophie. Aus ihr entspringen alle übrigen Tugenden, und sie lehrt, dass es nicht möglich ist, lustvoll zu leben ohne verständig, schön und gerecht zu leben, noch auch verständig, schön und gut, ohne lustvoll zu le-ben. Denn die Tugenden sind von Natur verbunden mit dem lustvollen Leben, und da lustvolle Leben ist von ihnen untrennbar."


Wie also ist Epikurs Hedonismus (=Lustlehre) zu verstehen?


EUDÄMONISMUS

Thesenpapier zur Nikomachischen Ethik von Aristoteles

Die Grenzen der praktischen Wissenschaft sind aus Aristoteles? Konzept über das menschliche Wesen klar ersichtlich. Das menschliche Wesen entwickelt sich durch Gewohnheiten. Diese sind abhängig von der Kultur eines bestimmten Individuums. Alle menschlichen Wesen wollen ?Glückseligkeit?, wobei dieses Ziel auf unterschiedlichen Wegen erreicht werden kann.
Aristoteles? Nikomachische Ethik ist eine Untersuchung des Charakters und der Intelligenz sowie deren Verhältnis zum Glück. Der Philosoph unterscheidet innerhalb seiner Ethik dabei zwischen zwei Arten von Tugenden: die moralische und die des Denkens.

Die moralische Tugendhaftigkeit ist eine Ausdrucksform des Charakters, der aufgrund von Gewohnheiten entstanden ist. Eine moralische Tugend ist immer der Mittelweg zwischen zwei Extremen. Tapferkeit z. B. ist der Mittelweg zwischen Feigheit und Tollkühnheit; Freigebigkeit das Mittelding zwischen Verschwendung und Geiz. Aristoteles nannte diese Theorie ?Theorie der Mitte? oder ?Mesotestheorie?. Die Tugend des Denkens jedoch ist nicht denselben Gesetzen des Mittelweges unterworfen. Nach Aristoteles kann nur von einem reifen, männlichen Erwachsenen die vollkommene Tugend erlangt werden, niemals aber von einer Frau oder Kindern oder Barbaren (also den Nichtgriechen).
In der Politik finden sich viele unterschiedliche Formen zwischenmenschlichen Umgangs. Welche jedoch die passende ist, hängt von den Umständen ab, wie z. B. den natürlichen Mitteln, dem kulturellen Erbe, dem Grad der Entwicklung der unterschiedlichen Gemeinschaften. Aristoteles betrachtete die Politik nicht als Studium des idealen Staates in irgendeiner abstrakten Form, sondern vielmehr als eine Untersuchung wie Ideale, Gesetze, Bräuche und Besitz zueinander in Beziehung stehen. Obwohl Aristoteles der zeitgenössischen Institution der Sklaverei zustimmte, milderte er sie dadurch, dass er von den Herren forderte, ihre Autorität nicht zu missbrauchen, da ja Herren und Sklaven dieselben Interessen verfolgten. Die Bibliothek des Lyzeums umfasste eine Sammlung von 158 Verfassungen der Griechen sowie anderer Staaten. Aristoteles selbst schrieb die Verfassung von Athen als Teil der Sammlung, die zwar verloren ging, jedoch 1890 als Papyruskopie wieder entdeckt wurde. Für die Geschichtswissenschaftler hat das Werk einen unermesslichen Wert, da viele Abschnitte in der Geschichte Athens somit rekonstruiert werden konnten.


MACHIAVELLISMUS

NICCOLO MACHIAVELLI 1469 - 1527
Schrift "DER FÜRST" (Il Principe)

"Wer in allen Dingen nach der Moral handeln will, muß unter so vielen anderen, die sich nicht nach ihr richten zugrunde gehen. Ein Herrscher, der sich behaupten will, muß daher auch verstehen, außerhalb der Moral zu handeln und das Gute zu tun und zu lassen, wie es die Umstände erfordern."

GUT ist für Machiavelli die bloße Zweckmäßigkeit!
Sogar die Religion betrachtet er unter dem Aspekt der Zweckmäßigkeit.
Die Geschichte lehrt uns, wie sehr die Religion zum Gehorsam im Heer, zur Eintracht im Volk und zur Einhaltung der weltlichen Gesetze beitrug Götterglauben für eine kluge Erfindung kluger Männer erklärte!
Staatslenker und Gesetzgeber müssen davon ausgehen, daß alle Menschen böse sind und nur aus Not etwas Gutes tun! Sie sind wankelmütig, heuchlerisch, feige in Gefahr und auf ihren Vorteil bedacht! Auf dieser Basis kam er zu dem Schluß, daß man die gleiche Gewalt über die Menschen gewinnen könne, gleich ob man ihre Liebe gewinne oder ihnen Furcht einflöße.
?Sicherer ist es, gefürchtet als geliebt zu sein?